Vom Kostenplanungs- zum Investitionsinstrument

CaliforniaX unterstützt Versorger bei langfristigen Investitionsentscheidungen

Mit CaliforniaX der G&W Software AG lassen sich die Kosten von Bau- und Infrastrukturprojekten von der ersten Kostenschätzung bis zur Schlussabrechnung durchgängig digital planen und abwickeln.

Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) gibt Hausbesitzern mehr Freiheit bei der Heizungswahl – und stellt Versorgungsunternehmen vor eine schwierige Frage: In welchen Netzausbau lohnt es, zu investieren? Der Einsatz von CaliforniaX der G&W Software AG hilft in dieser Situation. Sie dient nicht nur als Kostenplanungsinstrument, sondern schafft belastbare Grundlagen für Investitionsentscheidungen.

Mit dem im Juli in Kraft getretenen GModG entfällt die Vorgabe, dass neu eingebaute Heizungen zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Dies verändert laut dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) die „Spielregeln bei der Wärmewende und bei der Wärmeplanung“. Während Verbraucher eine freie Heizungswahl begrüßen, stellt sie Netzbetreiber und Versorger vor ein Dilemma. Einerseits sollen Kommunen und Stadtwerke das Fernwärmenetz ausbauen, andererseits müssen Gasnetze noch über Jahre finanziert werden. Dieser parallele Hochlauf von Infrastrukturen ergebe wenig Sinn, kritisiert der VKU.

Für Netzbetreiber wird es durch das GModG schwerer, abzuschätzen, wie sich Gas-, Wärme- und Stromnetze entwickeln und welche Investitionen sich langfristig rechnen. Wie sich CO₂-Preise, Netzentgelte oder Energiekosten entwickeln, lässt sich mit CaliforniaX nicht vorhersagen. Aber wenn sich solche Rahmenbedingungen verändern, können Planer die neuen Annahmen in ihre Kalkulation übernehmen und die Auswirkungen auf das konkrete Projekt prüfen – auch schon vor der Ausschreibung. „Sobald sich Varianten sauber durchrechnen lassen, wird aus der Kostenplanung ein Investitionsinstrument“, so Jörg Butt, Produktmanager beim Münchner Softwareunternehmen G&W. „Ein Versorger kann beurteilen, ob ein weiterer Gasnetzabschnitt noch trägt oder ob das Kapital besser in Wärme und Strom fließt“, bringt Butt den Nutzen der digitalen Kostenplanung auf den Punkt.

Weitere Informationen rund um die Produkte der G&W Software AG sind auf der Website gw-software.de zu finden.

Foto: G&W Software AG, München

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