Systemlösungen statt Einzelprodukte

swisspor Deutschland lud zum ersten Systemwerk 2026 nach Essen ein

Im Erich Brost-Pavillon auf der Zeche Zollverein in Essen kamen Architekten, Handwerksunternehmen und die Bauindustrie zusammen. Diskutiert wurde u.a. darum, was moderne Systemlösungen heute leisten müssen.

Architektur muss nicht nur schön sein, sie muss auch Wohlfühlräume schaffen. Unter diesem Anspruch brachte das erste swisspor Systemwerk 2026 am 23. April Architekten, Handwerksunternehmen und die Bauindustrie zusammen. Das fachlich fundierte Forum fand im Erich Brost-Pavillon auf der Zeche Zollverein in Essen statt. Im Fokus standen Technik, Praxis und Perspektiven im nachhaltigen Bauen – mit Blick auf künstliche Intelligenz, Klimaanpassung und die Frage, was moderne Systemlösungen heute leisten müssen.

Wer die Fachvorträge des ersten swisspor Systemwerks 2026 Revue passieren lässt, stellt fest: Hinter den unterschiedlichen Themen von Flächenheizung über Nassraumabdichtung bis zu Flachdach steckt ein und derselbe Grundgedanke. Einzelprodukte können gut sein, Systeme müssen funktionieren.

Systeme sind keine Option, sondern eine Notwendigkeit

Die meisten Schäden im Bauwesen entstehen nicht in der Fläche, nicht am Produkt, sondern im Detail – darin waren sich die swisspor-Vortragenden Arnd Richarz (Leiter Produktmanagement & Anwendungstechnik Innenausbau), Hermann Harms (Leiter Produktmanagement & Anwendungstechnik Dach/Dämmstoffe) und Werner Hammelmann (Leitung Vertrieb) einig.

Denn: Ob falsch befestigte Dachentwässerungsgullis, undichte Türanschlüsse oder nicht abgestimmte Aufbauschichten – hochwertige Produkte sind zwar die Voraussetzung für eine korrekte Umsetzung, aber keine Garantie. Erst wenn alle Komponenten als geprüftes Gesamtsystem ineinandergreifen, entsteht echte Sicherheit. swisspor denkt sein Portfolio deshalb konsequent im Baukastenprinzip. Je nach Anforderungen an Dämmung, Schallschutz, Brandschutz oder Feuchtebelastung lassen sich Lösungen gezielt zusammenstellen.

Die überarbeitete DIN 18534 und die aktualisierte Flachdachrichtlinie, die in den Vorträgen auch vorgestellt wurden, markieren denselben Paradigmenwechsel: weg von Spielräumen, hin zu klaren Systemanforderungen. Herkömmliche Gipsplatten als Untergrund in feuchtebelasteten Bereichen sind heute explizit verboten, barrierefreie Übergänge am Flachdach sind Pflicht. Liefert ein Anbieter geprüfte Systemlösungen, bedeutet das einen klaren Marktvorteil.

Weitere Perspektiven: Hitze, KI und Haltung

Das Rahmenprogramm weitete den Blick. Dr. Andrea Nakoinz zeigte, dass Hitze nicht nur ein Gesundheitsrisiko, sondern auch ein Wirtschaftsproblem ist – und präventive Architektur ein Markt, der erst am Anfang steht. Bianca Weber-Lewerenz plädierte für einen menschgeführten Umgang mit KI im Bauwesen: Nicht die Technologie steht im Mittelpunkt, sondern die Probleme, die sie lösen soll – erarbeitet im Team und mit Diversität als Erfolgsfaktor. Den emotionalen Höhepunkt des Tages setzte Joey Kelly. Der Extremsportler und ehemalige Kelly-Family-Musiker brachte eine Botschaft mit, die über alle Fachthemen hinausweist und doch unmittelbar zu swisspors Selbstverständnis passt: „Gib mehr, als du nimmst." Eine Haltung gegenüber Kunden, Partnern und der Zukunft, die das swisspor Systemwerk als Format selbst verkörpert.

 

Bilder: swisspor Deutschland GmbH

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