Sauberer und sparsamer heizen mit FutureHeat
Schräder-Bauteil ergänzt Kleinfeuerungsanlagen mit Naturzug
Mit FutureHeat bietet Schräder ein umfassendes Konzept in einem Gerät vereint. Dazu kombiniert der Abgasspezialist die katalytische Nachverbrennung mit Staubabscheidung und Abgaswärmerückgewinnung. Am Beispiel eines Grundofens zeigt sich, welche Verbesserungen hinsichtlich Effizienz und Energieeinsparung aktuell erzielt werden.
Die All-in-One-Lösung FutureHeat lieferte in der letzten Heizperiode in der Pilotanlage folgende Ergebnisse:
- Der Wirkungsgrad steigert sich um ca. 22 %.
- Der TurbuFlexS-Abgaswärmetauscher (AWT) generiert für den Pufferspeicher ca. 5,1 kW Wärme aus dem Abgas. Mit einer Abgastemperatur bei Eintritt in den AWT von maximal ca. 300 °C konnten in der Spitze bis zu 6,7 kW Wasserleistung gemessen werden.
- Durch die Senkung der Abgastemperatur und der verbesserten Verbrennung wird der Brennstoff besser genutzt.
- Die Schadstoffmenge verringert sich.
So funktioniert FutureHeat
Der Einbau im BRULA-Grundofen erfolgte über dem Abgasstutzen, wobei die Katalysatoren als erste Station die Abgase erwärmen. Bereits bei 60 °C beginnt die Nachverbrennung. Sie reduziert Staub und Ruß um bis zu 20 %* sowie VOCs (flüchtige organische Verbindungen) bis zu 70 %*. (*Ergebnisse der Katalysatorprüfung durch die RRF-Feuerstättenprüfstelle) Zudem verringert sich Kohlenmonoxid im Nennbetrieb um ca. 60 %.
Die katalytische Verbrennung lässt die Abgastemperatur um bis zu 70 K ansteigen. Dadurch entzieht der nachgeschaltete Wärmetauscher dem Abgas mehr Wärme. Ist es abgekühlt, erreicht es den elektrostatischen Abscheider. Er kann Feinstaub bei niedrigeren Temperaturen deutlich besser abscheiden. Beim FutureHeat-System zeigt die Messung eine Feinstaubreduktion von aktuell ca. 80 %. Alle Messungen wurden mit marktüblichen geprüften Messgeräten durchgeführt.
Rahmenbedingungen für den Einbau
FutureHeat eignet sich für Grundöfen, Kachelöfen, Speicheröfen, Heizkamine und sonstige Feuerstätten. Als Durchmesser des Abgasrohrs werden 150 bis 200 mm angegeben. Das System lässt sich in Neuanlagen ebenso integrieren wie im Bestand oder beim Austausch von Heizeinsätzen. Zudem kam eine BRULA-Abbrandregelung zum Einsatz. Die Anlage kann problemlos mit Nachheizzügen kombiniert werden. Alle Einzelbauteile aus dem Hause Schräder verfügen über die erforderlichen DIBt-Zulassungen.
Weitere Informationen zu Systemen der Firma Schräder sind auf der Webseite www.schraeder.com erhältlich.
Bild: BRULA GmbH, Durach / DM-Design, Wahlrod

